SEIN und NICHTSEIN
unter dieser kategorie veröffentliche ich seit juni 2011 texte, die als notizen oder auch tagebucheinträge betrachtet werden könnten und so eine art grundlage oder hintergrund für all mein schreiben darstellen .
mit dieser gesamten website wage ich seit nunmehr über 3 jahren den versuch – wie auf der startseite bereits erwähnt – meine persönliche entdeckungsreise durch diese unsere gemeinsame welt fast ausschließlich nur mithilfe unserer linearen, reduzierten, emotionslosen und unpersönlichen sprache zu beschreiben … in meinem persönlichen leben – welches natürlich nicht von (internet-)virtualität sondern von wirklichen begegnungen geprägt ist – widme ich mich vor allem der entdeckung meiner selbst, was natürlich in all meinen veröffentlichten schriften wie ein fingerabdruck mit eingebunden ist . ich erkunde die und folge den spuren, die meine vergangenheit für mich hinterlassen hat und die in der gegenwart immerwährend neu entstehen und den roten faden meines lebens flechten. durch die beschreibung meiner erfahrungen und gedanken, die – rein rational betrachtet – natürlich keine rückschlüsse auf alle menschen zulassen, ist immerhin die möglichkeit gegeben, anderen menschen damit etwas auf den weg zu geben . es liegt nicht in meiner hand, wie leser dieser website mit dem gelesenen umgehen ! aber eines bin ich mir bewusst: nichts geht an uns spurlos vorüber – ob wir uns dem nun bewusst sind oder nicht !
diese kategorie ist zugleich ein eingeständnis dahingehend, dass – egal wieviel ich bereits geschrieben und erkannt zu haben glaube – ich immer wieder zu einem anfang zurückkehre … ein anfang, an dem ich spüre, dass ich nichts weiß (über mich oder die welt) und somit auch NICHTS von all dem, was ich je geschrieben habe, der wahrheit entsprechen muss . leben und sein ist ein mysterium und alles verändert (oder erweitert ?) sich stetig – so auch ich und somit auch jedes meiner geschriebenen worte ! alles gesagte, geschriebene, gedachte, gefühlte, getane gleicht der photoaufnahme eines augenblicks … und so wandere ich mit meinen schriften von augenblick zu augenblick und versuche aus all den photoaufnahmen meines lebens (aus der perspektive “meines ichs”) das gesamtbild zu erhaschen, von dem ich glaube, dass es sich zu guter letzt als ein monumentales gemälde herausstellt, in dem wir alle uns wiederfinden und als EINHEIT erkennen .
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